Am Anfang meiner Distanz-zeit stand ein Patouillenritt. Vor vielen Jahren ritt
ich zusammen mit einer Kameradin aus unserem Stall von Posten zu Posten.
Wir hatten viel Zeit zum Plaudern und kamen irgendwann auf das Thema
Distanzreiten. Sie hatte bereits einige Erfahrung und berichtete mir von ihren
Erlebnissen. Ganz fasziniert hörte ich ihr zu und von dem Moment an hatte
ich den Wunsch einmal selber zu starten. Damals fehlte mir aber das geeignete
Pferd und mit kleinen Kindern auch die Zeit.
Als das Jüngste in den Kindergarten ging und mir mehr Zeit für mein Hobby blieb,
beschloss ich, mich auf die Suche nach einem Distanzpferd zu machen.
Natürlich musste es ein Araber sein! Und ich fand ihn, meinen Karim!
Schon bald machte ich mit ihm einen Distanzreitkurs und kurze Zeit danach startete
ich in Gossau an meinem ersten Distanzritt! Ich freute mich so sehr und war
gleichzeitig so nervös, ich konnte kaum mehr schlafen! Wir überstanden unseren
ersten Ritt, flogen aber raus. Karims Hufschuhe passten nicht optimal und so ging er
in der Schlusskontrolle nicht mehr gerade.Ok, aus Fehlern lernt man, die erste
Veränderung stand an - der Hufschmied kam.
Es sollte nicht die Letzte sein...
Karim ibn Estawan

