Ämmitaler 71km

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Um am Sonntag nicht in aller Herrgottsfrühe losfahren zu müssen, bin ich bereits am Samstag mit Mazzia ins

Ämmital gereist und konnte dort gemütlich meinen Platz einrichten. Perfekte Lage, direkt beim Ziel konnte ich

Paddock, Zelt Groomareal, Auto und Transpi platzieren!alt Es war heiss, die Insekten

nervten aber trotzdem kam fast ein bisschen Ferienstimmung auf.

Bald reisten auch Olivia und Suzanne mit ihren beiden Stuten an und Mazzia freute

sich sehr über ihre Gesellschaft!

Wir beschlossen noch das Aussengate einzurichten und kaum entschieden, brach

das erste Gewitter über uns herein. Es schüttete wie aus Kübeln! Ich stellte Mazzia

in den Transpi und wartete bis der gröbste Regen vorbei war.

Nach unserem Ausflug zum Aussengate musste ich feststellen, das mein Zelt dem

heftigen Regen nicht standgehalten hat und die Stangen geknickt waren. Toll, bei Regen und Dunkelheit räumten

wir das Zelt weg und gingen anschliessend ins Dorf und assen einen feinen Znacht.

Um Mitternacht, die Pferde im Paddock gefüttert und unter Regendecken versorgt, ging es ins Nachtlager. Geplant hatte

ich zu campieren. Da es aber überall schon nass war beschloss ich im Transpi zu übernachten. Welch weise Entscheidung!

In der Nacht zogen zwei Gewitter durch die es in sich hatten! Die Pferde, zum Glück mit Regendecke, harrten stoisch aus

und liessen sich nicht aus der Ruhe bringen. Am Morgen dann überall Wasserlachen und Pflotsch....


Trotzdem gingen wir gutgelaunt

alt    an den Start und auf in den Kampf.                                                

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Thja, es sollte wirklich nicht einfach werden! Die Bedingungen waren schwer. Das Gelände, (seeehr hügelig), die Böden oft

Schlamm, Matsch oder  Teer. Das Wetter, von Nebel zu bedeckt, über Sonnenschein bis hin zu Wolkenbrüchen!

Ab der zweiten Pause goss es in strömen und ich vermisste  mein Zelt und trockene Kleider sehr ......

alt

Irgendwann kam wieder die Sonne zum Vorschein und wir überliessen die Regenmäntel den Grooms.

Auf der dritten Schlaufe, wenige Kilometer vor dem Ziel ging es Olivias Pferd nicht mehr so gut

und sie beschloss die Strecke  im Schritt zu beenden .Somit mussten Suzanne und ich

alleine weiter und ritten gemeinsam ins Ziel. Die zwei Rennerinnen wussten genau wo wir waren und

wir mussten aufs Bremspedal stehen. Denn im Galopp durchs Dorf geht nun wirklich nicht  ;-)

alt

Da beim EVG der Puls mit in die Wertung kommt,

gingen wir davon aus, dass der bessere Puls über unsere

Ränge entscheiden würde. Aber die beiden Mädels

Kadix und Mazzia schaften es doch tatsächlich beide auf 45

Da Mazzia ihre Nase noch etwas schneller über die Ziellinie

streckte gewann sie diese Prüfung um Haaresbreite vor Kadix.

Ich bin Stolz auf das Superpferd! 70 Kilometer in diesem Gelände

zu bewältigen ist eine Meisterleistung!


Ich durfte mit dem Team enThurance reiten :-)

was mir eine Ehre war und viel Spass machte!         Rachel und Tom haben uns unterstützt und vollen Einsatz gezeigt! Herzlichen Dank!

                                                                                                                                           alt

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